Radiesse®-Behandlung mit Calciumhydroxylapatit in Lübeck
Was ist Radiesse®?
Radiesse® ist ein injizierbares Präparat auf Basis von Calciumhydroxylapatit, kurz CaHA. Die enthaltenen Mikropartikel befinden sich in einem Gelträger.
Das Gel kann unmittelbar Volumen und Stabilität verleihen. Calciumhydroxylapatit kann zusätzlich körpereigene Prozesse zur Bildung von Kollagen und Elastin unterstützen. Das Material wird im Laufe der Zeit schrittweise vom Körper abgebaut.
Eine Radiesse®-Behandlung kann je nach individuellem Befund zum Ausgleich bestimmter Volumenverluste, zur Konturierung geeigneter Gesichtsbereiche und zur Verbesserung der Hautstruktur eingesetzt werden.
Das Präparat wird mit einer dünnen Nadel oder stumpfen Kanüle in eine geeignete Gewebeschicht injiziert. Ein erster Stütz- oder Volumeneffekt kann direkt nach der Behandlung sichtbar sein. Veränderungen der Hautstruktur entwickeln sich dagegen allmählich über mehrere Wochen.
Nicht jede Gesichtsregion und nicht jede Ausgangssituation ist für eine Behandlung mit Radiesse® geeignet. Die Entscheidung erfolgt nach einer persönlichen ärztlichen Untersuchung in unserer Praxis in Lübeck.
Radiesse® verbindet einen unmittelbar sichtbaren Stützeffekt mit einer möglichen Kollagenstimulation. Das Präparat kann sich besonders für Regionen eignen, in denen Kontur und Gewebestabilität verbessert werden sollen.
Im Unterschied zu reinen Hyaluronsäure-Fillern steht für Calciumhydroxylapatit kein spezifisches Enzym zur Verfügung, mit dem das gesamte Material unmittelbar aufgelöst werden kann. Fehlplatzierungen, Knötchen oder Überkorrekturen können daher schwieriger zu behandeln sein.
Das Ergebnis und seine Dauer sind individuell unterschiedlich. Ein bestimmter Behandlungserfolg oder eine feste Wirkungsdauer können nicht garantiert werden.
- Rötungen und Schwellungen
- Blutergüsse
- Schmerzen oder Druckempfindlichkeit
- Brennen oder Juckreiz
- Spannungsgefühl
- tastbare Verhärtungen oder Unebenheiten
Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Asymmetrien, Über- oder Unterkorrekturen, länger anhaltende Schwellungen, Infektionen, Entzündungen sowie verzögert auftretende Knötchen oder Granulome.
Sehr selten kann es bei Injektionsbehandlungen zu einem Gefäßverschluss kommen. Warnzeichen sind insbesondere ungewöhnlich starke oder zunehmende Schmerzen, weißliche oder netzartige Hautverfärbungen, Blasenbildung oder Sehstörungen. In diesen Fällen ist eine sofortige medizinische Behandlung erforderlich.
In den ersten Tagen sollten starke Hitze, Sauna, Solarium, intensive körperliche Belastung und Druck auf die behandelte Region möglichst vermieden werden. Massagen sollten nur nach ausdrücklicher ärztlicher Empfehlung erfolgen.
Ist Radiesse® ein Hyaluronsäure-Filler?
Nein. Radiesse® basiert auf Calciumhydroxylapatit und besitzt andere Materialeigenschaften als ein klassischer Hyaluronsäure-Filler.
Ist das Ergebnis sofort sichtbar?
Ein erster Kontur- oder Volumeneffekt kann unmittelbar erkennbar sein. Das endgültige Ergebnis sollte erst nach Rückgang der anfänglichen Schwellung beurteilt werden.
Kann Radiesse® vollständig aufgelöst werden?
Für Calciumhydroxylapatit steht kein mit Hyaluronidase vergleichbares spezifisches Auflösungsenzym zur Verfügung.
Ob eine Behandlung mit Radiesse® für Sie geeignet ist, wird im persönlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis in Lübeck geprüft. Dabei werden das gewünschte Ergebnis, mögliche Alternativen, Risiken und die Nachsorge individuell besprochen.
Diese Informationen dienen der allgemeinen Patienteninformation und ersetzen keine persönliche ärztliche Untersuchung und Aufklärung.